Punkte verdient erkämpft

Landesliga Ost     SSV Einheit Teterow- SV Pädagogik Rostock 24:25 (10:12)

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit ständigem Wechsel in der Führung. Es zeichnete sich auch ab, das die Punkte nur über den Kampf zu holen sind. Ab der 15 Minuten hatten wir das Spiel ganz gut im Griff und konnten mit 4 Toren in Führung. Doch Teterow kämpfte sich wieder ran und so ging es mit einer 2 Tore Führung in die Kabine. Im zweiten Durchgang schafften wir es nicht uns entscheidend abzusetzten und Teterow zog alle Register und verhinderte durch 2 Rote Karten unsere Tempogegenstösse. So entwickelte sich am Ende noch eine dramatisches Spiel, was wir glücklich aber verdient mit dem Siegtor durch Anja Schultz für uns verbuchten konnten.
Folgende Spieler kamen zum Einsatz: H. Suck, J. Biermann im Tor, V. Grube (2), K. Schümann (7),  C. Drobek (1), P. Wandel (2), S. Lindenau (1), A. Streblow (1),  N. Rosentreter (2), S. Asmus (1), A.Waack, S. Stepanek (2), J. Klützow und A. Schultz (6)

Eine gute Halbzeit reicht nicht

Landesliga Ost   SV Pädagogik Rostock – SV Warnemünde 24:26 (13:18)

Zum ersten Heimspiel erwarteten wir den Stadtrivalen aus Warnemünde. Bis zur 10. Minute konnten wir das Spiel noch ausgeglichen gestalten, danach waren es zu viele individuelle Fehler in Angriff und Abwehr, die Warnemünde davon ziehen ließen. In der Kabine galt es nochmals, alle Kräfte zu sammeln und über eine bessere Abwehr wieder in Schlagdistanz zu kommen. Und das gelang den Pädagogik Frauen auch sehr gut. In der 35. Minute waren wir bis auf 2 Tore ran und hatten Ballbesitz. Leider ging der gute Wurf von Kerstin Schümann an die Latte und es blieb beim 2 Tore Rückstand. Doch Aufgeben galt nicht und so konnten wir quasi mit Schlusspfiff das 24. Tor erzielen. Am Ende bleibt zu resultieren, dass eine gewonnene Halbzeit nicht zum Sieg reicht. Doch wir nehmen positiv die gewonnene zweite Halbzeit mit und wissen, die Moral und der Siegeswille stimmt.
Folgende Spieler waren dabei: H.Suckow und J. Biermann im Tor, M.Wendel (1), A.Schultz (6), K.Schümann (8), A.Waack (1), P.Wandel (1), E.Böttcher (1), N.Rosentreter (4), S.Stepanek (1), V.Grube (1), S.Asmus , C. Drobek, J. Klützow.

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Guter Auftakt von SV Pädagogik

In der ersten Pokalrunde ging es nach Lübtheen, wo wir auf den klassengleichen Vellahner SV trafen. Von Beginn an wollten wir über eine aggressive und ballorientierte Abwehr dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Und das gelang hervorragend. Nach 6 Minuten stand es 4:0. Die Abwehr agierte aggressiv und Bälle wurden erkämpft und im schnellen Spiel nach vorne verwandelt. Im ersten Durchgang bekamen wir kein Tor aus dem gebunden Spiel. Alleine    7m- Würfe fanden den Weg in unser Tor. So ging es mit einer beruhigenden 8 Tor Führung in die Kabine. Jetzt galt es, nicht nachzulassen und auch im zweiten Durchgang weiter so zu spielen. Und das zeigte die gesamte Mannschaft bis zum Schlusspfiff. Seriös und mit vollem Einsatz wurde am Ende der auch in dieser Höhe verdiente Sieg eingefahren. Somit ist die 2. Pokalrunde erreicht. Jetzt gilt es weiterzuarbeiten, um auch in der bald beginnenden Serie eine gute Rolle spielen zu können.
Folgende Spieler kamen zum Einsatz: H.Suckow und I.Weber im Tor, M.Wendel (4), A.Schultz (6), K.Schümann (7), A.Waack (2), P.Wandel (3), E.Böttcher, N.Rosentreter (6), S.Stepanek (4), V.Grube (1), S.Asmus (1).

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SV Pädagogik mit erstem Test

Nach 2 Trainingseinheiten mit dem Ball stand für die Frauen des SV Pädagogik der erste Test beim Scharff-Cup in Dorf Mecklenburg an. 3 Landesligisten und ein Bezirksligist waren die Gegner, die Spielzeit war auf 25 Minuten angesetzt.

Da wir mit vollem Kader von 14 Spielerinnen ins Rennen gingen, wurde Blockweise gewechselt. Jede Spielerin bekam ausreichend Spielzeit, um sich mir als neuer Trainerin zeigen zu können.

Das erste Spiel gegen den Güstrower HV wurde souverän aus einer aggressiven Deckung und mit guten Torfrauen heraus gewonnen.

Im zweiten Spiel war wiederum die engagierte und ballorientierte Abwehr der Schlüssel zum Erfolg.

Im dritten Spiel gegen den VFL BW Neukloster verhinderte eine mangelnde Torausbeute einen weiteren Sieg.

Beim Spiel gegen die TSG Wismar ging es um den Turniersieg. Es lief am Anfang nicht viel zusammen. Auch gute Chancen wurden nicht genutzt. Aber die Mannschaft kämpfte sich bis 5 Minuten vor Schluss noch auf zwei Tore ran. Am Ende jedoch siegte die an diesem Tag beste Mannschaft des Turniers.

Mit einem zweiten Platz und den gewonnen Erkenntnissen gehen wir gestärkt und mit dem Wissen, auf dem richtigen Weg zu sein, die weiteren Aufgaben an.

Folgende Spielerinnen waren am Erfolg beteiligt:

V. Grube ( 2), A. Schultz (7), K. Schümann (3), C. Drobek, P. Wandel (2), A. Nickel (2), S. Stepanek (4), M.Wedel (7), S.Asmus (2), J. Klützow, A. Waack, (4), N. Rosentreter (5), H. Suckow und K. Awe

Ergebnisse: SV Pädagogik Rostock – Güstrow 11:6

                     Mecklenburger SV – SV Pädagogik Rostock 4 :11

                     VFL BW Neukloster – SV Pädagogik Rostock 10:10

                     TSG Wismar – SV Pädagogik Rostock 13:6

Handball meets Goalball: Gegenseitige Unterstützung

Nicht nur mittendrin, sondern live dabei

Goalball live erleben: Das konnte die Damenmannschaft des SV Pädagogik gestern Abend in der Sporthalle des CJD. Möglich gemacht hat das Mario Turloff. Er ist der Erfolgscoach des Rostocker Goalball Clubs Hansa. Mario ist mit seiner U19 Mannschaft Deutscher Meister geworden und hat mit den Senioren in der Meisterschaft die Bronzemedaille gewonnen. Die Handballerinnen freuen sich auf die kommende Serie und die Freunde vom RGC fiebern der Goalball-EM in Rostock entgegen. Sie findet vom 08. – 13. Oktober 2019 in Rostock statt. Gespielt wird in der Stadthalle und in der OSPA.

Für die Trainerin des SV Pädagogik, Christiane Weber, ist es in der Vorbereitung auf eine neue Serie immer wichtig, auch mal außerhalb unserer eigenen Sportart Erfahrungen zu sammeln. Und das gelang auch. Dass es hier nicht nur um einen  lockeren Spieleabend ging, bemerkte man sofort. Der RGC-Trainer brachte noch den angehenden Nationalspieler, Ernst Kroisl, den geprüften Bundesligaschiedsrichter Maik Horn und Charlotte Kärcher vom Organisationsbüro der Goalball-EM in Rostock mit.

Los ging es mit einer kurzen Regelkunde und einem anstrengenden Aufwärmprogramm. Danach zeigten Ernst und Charlotte, wie Goalball geht. Anschließend durften die Mädels ran. Die Dunkelbrillen wurden aufgesetzt. Blind musste dann der 1,25 KG schwere Klingelball auf das gegnerische Tor flach geworfen werden. Die abwehrende Mannschaft muss sich auf ihr Gehör und klare Absprachen verlassen.. Es wurden Spiele ausgetragen. Die Mädels waren mit viel Spaß und Ehrgeiz dabei. Am Ende gingen Alle zufrieden und um eine Erfahrung reicher nach Hause.

Christiane Weber sagt dazu: „ Eine ganz neue Erfahrung für unser Spielerinnen. Neben der Wurfkraft ist auch eine hohe Konzentration und eine gute Orientierung und das Verlassen auf den Mitspieler wichtig. Alles Eigenschaften die wir im Handball gut gebrauchen können.“

Dazu Mario Turloff: „Es war spannend, hier mal Handballer zu sehen. Auch Fußballer waren schon hier. Die Mädels brauchten etwas Zeit, um ins Spiel hineinzufinden. Das Ganze wurde aber immer ansehnlicher. Es gab gelungenen Aktionen sowohl im Angriff als auch in der Defensive. Und auch ganz wichtig: Alle hatten Spaß. Alle können gerne wiederkommen.“

Charlotte Kärcher hat noch ein großes Anliegen:“ Wir können diese EM nur mit freiwilligen Helfern ausrichten. Und da brauchen wir noch Unterstützung. Es gibt die vielfältigsten Einsatzmöglichkeiten, kommt einfach auf mich zu. Ihr könnt in einem tollen Team mit viel Spaß hautnah dabei sein. Meldet Euch. Meine eMail-Adresse: kaercher@dbs-npc.de.“

Fest steht jetzt schon: Handballer werden als Volunteers dabei sein und diese tolle Sportart für Sehbehinderte bei „ihrer EM“ unterstützen.

Mit großer und langer Erfahrung immer noch motiviert

Freude auf die neue Saison mit dem Team

„Ich bin schon sehr lange dabei und immer noch voll motiviert. Ich möchte nach wie vor viel Neues lernen und auch die Erfahrungen an meine jungen Mitspielerinnen weiter geben“, sagt Kerstin Awe von SV Pädagogik Rostock. Sie ist eine der ältesten Spielerinnen auf Landesebene in Mecklenburg-Vorpommern und immer noch pfeilschnell.

Ihre Handballkarriere begann im Alter von sechs Jahren. In der ersten Klasse nahm sie eine Freundin der Mutter mit zum Handball und sie kam nicht mehr davon los. Sie begann bei der SG Fiko, spielte dann bei SC Empor, FSV 90 Rostock, SV Warnemünde und beim RHC. Dort zeigte sie ihr Können in der Oberliga Ostsee Spree. Von der fünften bis zur elften Klasse hatten sie fünf Mal die Woche Training. Der Handball bestimmte das Leben. Vor rund vier Jahren ging es dann zu SV Pädagogik Rostock. Sie hat auch mit über fünfzig Jahren immer noch die Motivation, viel Spaß und Freude, dem Ball nachzujagen. Und sie wird weiter machen, solange es gesundheitlich und beruflich geht.

Kerstin Awe möchte mit jungen Leuten gemeinsam immer noch Neues lernen. Sie zeigt mit ihrer Schnelligkeit, dass es mit Spaß, Engagement und Freude lange geht. Für sie ist der Teamgedanke alles. Alle aus dieser Mannschaft sind füreinander da, unterstützen sich gegenseitig. Keiner wird hängen gelassen. Jeder wird mitgenommen, auch außerhalb der Spielfläche. Viele gemeinsame Aktivitäten schweißen das Team  zusammen.

Aber das ist ja noch nicht alles. Kerstin Awe ist gerade dabei, den Schirischein zu machen. Auch wenn irgendwann mal das letzte Spiel gespielt wurde, wird sie immer noch dabei sein. Sie möchte sich weiter für den SV Pädagogik engagieren und helfen. Und hier geht es ihr besonders um die Jugend im Verein.

Auch sie findet es positiv und spornt sie an, mit neuen Inhalten im Training konfrontiert zu werden. Ihr gefällt die Vielfalt. Es werden neue Reize gesetzt, individuelle Fehler korrigiert. Alle werden mitgenommen. Auch das Training am Strand ist Klasse.

Da Kerstin mehr Lebenserfahrung hat als die Trainerin, gibt sie ihr folgendes mit auch den Weg: „Mach  es so, wie Du es für richtig hälst. Behalte Deine offene und direkte Kommunikation bei. Wir sind alle motiviert und freuen uns auf die neue Serie.“

Wir wünschen unserer Kerstin noch viele Spiele und viel Erfolg bei der Schirischeinprüfung.

Trainingsauftakt von SV Pädagogik mit neuer Trainerin in neuer Liga

HVMV ordnet Frauenligen neu: Das Team findet es gut

Der Handballverband Mecklenburg-Vorpommern hat die bisherige MV-Liga und die Verbandsliga zusammengeführt. Neu daraus entstanden sind die Landesligen Ost und West. Eine Mannschaft, die sich in der neuen Landesliga Ost wiederfindet, ist das Team von SV Pädagogik. Zur neuen Serie gab es auch gleich mit Christiane Weber eine neue Trainerin. Hier in MV hat sie bisher Mannschaften im Jugendbereich weiter entwickelt. Bevor sie nach MV kam, hat sie 3 Jahre sehr erfolgreich die Frauen der HSG Hofgeismar/Grebenstein trainiert. Der krönende Abschluss war der verlustpunktfreie Aufstieg des Teams in die Landesliga.

HVMV: „Christiane, wie kam es, dass Du ab sofort die Frauenmannschaft von SV Pädagogik trainierst? Was sagst Du zu der neuen Liga?“

Christiane: „Ich wurde von Roman Winter einfach gefragt, ob ich mir vorstellen kann, die Frauen von Päd. zu trainieren. Nach kurzer Überlegung und einigen Gesprächen habe ich zugesagt.

Man wird sehen, ob die neue Liga das hält, was die Verantwortlichen sich davon versprechen. Wir haben jetzt ausreichend Spiele und das ist es doch, wofür wir trainieren. Also alles gut.“

HVMV: „Was bringst Du im Hinblick auf Trainingsmethoden, Ansprachen und Motivation mit?“

Christiane: „Ich versuche, mich mit Handballlektüren und dem Schauen über den Tellerrand in andere Sportarten immer auf dem neusten Stand zu halten. Gute Erfahrungen habe ich mit Übungen aus dem Core Programm und mit Lifekinetek gemacht. Auch das propriozeptive Training spielt eine Rolle, da mir die Gesundheit meiner Spielerinnen wichtig ist. Ansonsten bin ich ein absoluter Fan von allen Parteiballspielen. Ebenso ist für mich eine offene Kommunikation der Schlüssel für ein gutes Team.“

HVMV: „Was möchtest Du erreichen?“

Christiane: „Zuallererst möchte ich meine Spielerinnen erreichen, und dann natürlich auch unsere Ziele für die Saison.“

Hier noch ein Statement von zwei Spielerinnen des SV Pädagogik.

Maria:“ Ich sehe die neuen Ligen positiv. Mit Christiane ist neuer Wind in die Mannschaft gekommen. Diese neue Liga kann uns gut in die Karten spielen. Ich bin von dem neuen und anderen Training überzeugt. Mit dem neuen Coach haben wir viel Spaß. Die Übungen sind Handballspezifisch. Und das ist sehr gut.“

Tini: „Die neuen Ligen machen Sinn und sind eine gute Idee. Die MV-Liga und die Verbandsliga waren gefühlt ohnehin nicht weit auseinander. Auch ich sehe die neuen Trainingsmethoden sehr positiv. Ich bin davon überzeugt, dass sich das auch noch auszahlen wird.“